Brände und Katastrophen in Gera





 

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über bedeutende Brände und Unglücke in unsere Stadt Gera.

 

1450

Grauenvollster Tag im Sächsischen Bruderkrieg der Stadt, legte die gesamte Stadt in Trümmern

 

20. März 1686

Großer Brand in Gera (358 Häuser, 3 Stadttore und 50 Scheunen)

 

16. Juni 1695

Hinrichtung eines Einwohners von Schwaara wegen Brandstiftung mittels Schwert

 

18. September 1780

Zweiter großer Brand in Gera (252 Bürgerhäuser, 68 Scheunen, 31 öffentliche Gebäude, 2 Stadtkirchen, Zuchthaus und Schule, 10 Personen mussten ihr Leben lassen)

 

1876

Großfeuer in der Häuslerischen Fabrik (es brannte ein Kessel mit 1000 Litern Spiritus)

 

1879

Großbrand bei Lommaschen in der Leipziger Straße (3 Feuerwehrleute erlitten erhebliche Verletzungen) Beim Großfeuer in der Webergasse wurden 7 Hausgrundstücke in Mitleidenschaft gezogen bzw. eingeäschert

 

1888

Unwetter-Hochwasser-Katastrophe in Untermhaus

 

August 1889

Feuer in der Klotzmühle (ist als das Größte zu verzeichnen)

 

26. Januar 1897

Großfeuer bei der Firma Louis Hirsch

 

23. Dezember 1897

Großfeuer bei den Scheunen an der Laasener Straße (5 Scheunen brannten nieder)

 

30. Mai 1901

Großfeuer in der Lederfabrik von Gottlieb Plarre

 

26. November 1901

Großfeuer in der Zuckerfabrik von Steinert

 

27. Juli 1904

Großbrand in der Druckerei Louis Hirsch

 

1905

Brand im Palmengarten

 

1906

Großfeuer in der Lederfabrik H. Schlesinger Großfeuer im Thieschitzer Wald Brand im Warenhaus Hermann Tietz

 

1907

Großfeuer in der Weltzenschen Warenfabrik

 

1909

Zweite Hochwasser- und Umweltkatastrophe in Untermhaus

 

1911

Großer Brand der Fournierschneidemühle in Untermhaus

 

1913

Großer Brand in der Porzellanfabrik in Untermhaus

 

12. Februar 1915

Brand in der St. Salvatorkirche

 

1926

Drittes Hochwasser und Unwetterkatastrophe in Untermhaus

 

6. Februar 1931

Brand im Optikergeschäft Herrfurth, Johannisstraße

 

2. September 1931

Brand im Rockmannchen Haus, Leipziger Straße Nr. 6

 

4. Dezember 1933

Feuer in der Knallerbsenfabrik von P. Werner in Debschwitz

 

23. Juli 1936

Brand im Kulissenhaus des Reussischen Theaters

 

4. Mai 1939

die durch spielende Kinder in Brand geratene Leumnitzer Rittergutsscheune brennt völlig aus

 

27. Januar 1940

Bei dem Großbrand in der Schützenstraße 4 wird die Holzbeleuchtungskörperfabrik Lummer völlig, sowie das Archiv einer Berliner Firma, zu großen Teilen zerstört.

 

20. / 21. Mai 1941

durch wolkenbruchartige Regenfälle kommt es besonders in Untermhaus und Debschwitz zu einer Hochwasserkatastrophe

 

1954

Hochwasser in Gera und Wünschendorf

 

1960

Großbrand in der Kammgarnspinnerei, Straße der Aktivisten

 

6. September 1960

Bei einem Großfeuer in der Möbeltischlerei Walter Knoll kommt der Tischler ums Leben, die Tischlerei brennt völlig nieder.

 

2. Januar 1962

Bei einem Brand im Kesselhaus der Teppichfabrik in der Friedericistraße, der durch eine Kohlenstaubexplosion ausgelöst wurde, erleiden drei Feuerwehrmänner Brandverletzungen.

 

16. April 1963

Bei einem Brand im Großen Haus des Theaters brennt ein Teil des Bühnenhauses nieder.

 

20. Mai 1977

Durch, mit einer Kerze, spielende Kinder gerät eine Scheune in Alt-Lusan, die von VEB Gerana-Kosmetik als Lager genutzt wird, in Brand und brennt komplett aus.

 

07. November 1978

Großbrand SGB Möbel- und Kulturwaren und Sportartikel, Leibnitzstraße 49

 

06. März 1980

Elektronik Gera, BT Keramikkondensatoren (Brennerei Leibnitzstraße 103)

 

10. August 1981

Hochwasser in Gera, Milbitz und Rubitz (ein Kamerad musste sein Leben lassen)




 

27. Oktober 1982

Großbrand in Liebschwitz, Produktionsstätte 12 der TTW; Zoitzstraße 3

 

22. August 1988

Ostbahnhof Minol, Tanklager Zwötzen

 

29. Juli 1989

Großdrehmaschinenbau "8. Mai", Härterei, Thälmannstraße 3

 

01. Januar 1990

KIW-Materiallager, Swerdlowstraße 49

 

20. September 1990

Großbrand eines Schweinestalls in Oberröppisch, über 170 Schweine verenden qualvoll durch Brandstiftung

 

22. Juli 1991

Großbrand in der Metallaufbereitungs-GmbH in Gera-Pforten, prekäre Löschwassersituation

 

11. Dezember 1991

Großbrand in der "Wäschetruhe" Humboldtstraße, Ursache defekte elektrische Anlage




 

21. März 1992

Brand eines Zweifamilienhauses in Windischenbernsdorf, ein 84jähriger Hausbewohner kommt ums Leben

 

April 1992

Großbrand einer Lagerhalle auf dem GUS-Gelände Tinz, besondere Gefahren durch "Altlasten"

 

13. Februar 1993

Autobahn BAB 4 zwischen Gera und Ronneburg, auf Grund von Nebel und Glätte rasten 117 Fahrzeuge in einander, 1 Toter, 28 Verletzte

 

April 1993

Brand einer Scheune in Seligenstädt, Feuerwehr verhindert das Übergreifen auf Wohngebäude

 

02. Januar 1994

Wohnungsbrand, Sommerbadstraße (ein Toter)

 

Februar 1994

Wohnungsbrand, Sommerbadstraße (6 Verletzte unter Einsatz des Lebens von Angehörigen der Feuerwehr)

 

11. April 1994

Massenkarambolage im dichten Nebel auf der BAB 4 zwischen Rüdersdorf und Gera, 69 Fahrzeuge beteiligt, 17 Verletzte

 

Juni 1994

Brand der ehemaligen Textilfabrik in der Berliner Straße durch spielende Kinder, Brandbekämpfung durch Hubschrauber unterstützt

 

25. September 1995

Großbrand im ehemaligen Kühlhaus des Geraer Schlachthofes durch Schneidbrennarbeiten

 

9. November 1995

Großbrand einer Scheune und Stallgebäude in Laasen

 

14. Juni 1996

Großbrand im leerstehenden Gebäude der Teppichfabrik in der Stadtmitte, Friedericistraße

 

24. Juni 1996

Großeinsatz der Feuerwehr und des Rettungsdienstes wegen eines Kellerbrandes in der altersgerechten Wohnanlage Reichsstraße 1, über 100 Menschen evakuiert

 

Mai/ Juni 1996

Mysteriöse Brandserie in Geraer Innenstadt (Neue Straße) hält Feuerwehr und Polizei in Trapp, zwei Brandstifter wurden für die insgesamt 23 Brände ermittelt

 

1. Januar 1997

Großbrand der ehemaligen AOK-Baracke durch Sylvesterraketen

 

6. Oktober 1997

Großbrand im leerstehenden Modedruckkomplex in der Neuen Straße, 100 Quadratmeter Fläche vollständig verwüstet

 

15. August 2003

Bei dem Löschversuch eines Silos in Niederpöllnitz sterben bei der anschließenden Staubexplosion 2 Mitglieder der FF Niederpöllnitz; 3 weitere Kameraden werden teils schwer verletzt.

 


 
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